Feste Kaiser Wilhelm II.


Die Festung befindet sich westlich von Straßburg,
welches zwischen 1871 und 1918 zum
Reichsland Elsass-Lothringen gehörte.

Die Feste Kaiser Wilhelm II. wurde ab 1893 errichtet.
Sie umfasst ein riesiges Areal und an ihr wurde
beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs noch immer gearbeitet.

Französischer Name:
Fort de Mutzig



Kaiser Wilhelm II,

Er war der Namensgeber dieser neuen Festung:
Kaiser Wilhelm II

Er war der letzte Deutsche Kaiser
und König von Preußen.




Feste Kaiser Wilhelm II.

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 musste Frankreich das Elsass und Lothringen an das deutsche Kaiserreich abtreten, welches es fortan unter dem Namen Reichsland Elsass-Lothringen führte. Beide Seiten rechneten wegen der andauernden Rivalität mit einer nochmaligen Auseinandersetzung, weswegen Frankreich mit großer Energie die Barrière de Fer errichtete und Deutschland die strategisch wichtigen Städte Metz, Thionville (damals Diedenhofen) und Straßburg durch etliche Festungen zu sichern versuchte.

Feste Kaiser Wilhelm II bzw. Fort de Mutzig

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 musste Frankreich das Elsass und Lothringen an das deutsche Kaiserreich abtreten, welches es fortan unter dem Namen Reichsland Elsass-Lothringen führte. Beide Seiten rechneten wegen der andauernden Rivalität mit einer nochmaligen Auseinandersetzung, weswegen Frankreich mit großer Energie die Barrière de Fer errichtete und Deutschland die strategisch wichtigen Städte Metz, Thionville (damals Diedenhofen) und Straßburg durch etliche Festungen zu sichern versuchte.

Direkt nach dem Krieg 1870/71 entstand deswegen rund um Straßburg ein Festungsgürtel, der jedoch wegen der rasanten Entwicklung der Militärtechnik schnell veraltet war. Deswegen beschloss der deutsche Kaiser Wilhelm II am 28. April 1893, dass westlich von Straßburg eine neue und moderne Großfestung errichtet werden soll. Gemeinsam mit dem bereits vorhandenen Festungsring rund um die Stadt sollten sie (zusammen) die Rheinebene sperren und erwartete Angriffe der Franzosen abwehren. Denn: Die Deutschen erwarteten einen französischen Angriff vom Süden kommend, zwischen den natürlichen Hindernissen Vogesen und Rhein hindurch sich Straßburg nähernd. Eine starke Festung oberhalb der Stadt Mutzig sollte diesen vereiteln und als Sperrigel zwischen den Vogesen und dem Rhein dienen.



Kaiser Wilhelm II. forderte von seinen Militärarchitekten ferner, dass die neue Festung alle bis dahin entwickelten Neuerungen beim Festungsbau in sich vereint. Damit waren nicht nur technische Neuerungen gemeint, wie Telefon, moderne Kraftwerke etc.. Es ging ihm insbesondere darum, dass die Festung nicht kompakt im Gelänge platziert wurde und so ein leichtes Ziel für feindliche Artillerie abgibt, sondern dass sämtliche Bauten im Gelände verteilt sind, die natürlichen Gegebenheiten geschickt zum eigenen Schutz ausnutzt und alle Anlagen unterirdisch miteinander verbunden sind. Heute bezeichnet man diesen neuen Festungstyp als „Feste“. In Mutzig entstand damals der Prototyp dieses neuen Festungskonzepts.

Um die Feste Kaiser Wilhelm II. im Kriegsfall besetzen und optimal einsetzen zu können, waren bis zu 6.500 Mann Besatzung notwendig. Im Alarmfall stellte das III. Bataillon des 4. Unter-Elsässischen Infanterie-Regiments Nr. 143 die Besatzung. Mit einer Gesamtfläche von 254 Hektar und 22 Fernkampfgeschützen unter Panzerschutz ist die Feste im Jahre 1914 die größte deutsche Befestigungsgruppe.



Direkt nach dem Krieg 1870/71 entstand deswegen rund um Straßburg ein Festungsgürtel, der jedoch wegen der rasanten Entwicklung der Militärtechnik schnell veraltet war. Deswegen beschloss der deutsche Kaiser Wilhelm II am 28. April 1893, dass westlich von Straßburg eine neue und moderne Großfestung errichtet werden soll. Gemeinsam mit dem bereits vorhandenen Festungsring rund um die Stadt sollten sie (zusammen) die Rheinebene sperren und erwartete Angriffe der Franzosen abwehren. Denn: Die Deutschen erwarteten einen französischen Angriff vom Süden kommend, zwischen den natürlichen Hindernissen Vogesen und Rhein hindurch sich Straßburg nähernd. Eine starke Festung oberhalb der Stadt Mutzig sollte diesen vereiteln und als Sperrigel zwischen den Vogesen und dem Rhein dienen.




Die Feste Kaiser Wilhelm II. war nicht nur die größte Festung der kaiserlichen Armee, mit ihr wurde auch ein neuer Festungstyp verwirklicht. Etliche Befestigungsanlagen rund um Metz wurden später nach ihrem Vorbild angelegt.

Du hast es natürlich schon längst erkannt.
Die Feste Kaiser Wilhelm II ist ein Museum.
Homepage des Museum



Wissenswert.

Ich gab mir Mühe und versuchte die lange
Geschichte des Festungsbaus mit wenigen Worten
zusammenzufassen. Dabei konzentriere ich mich
auf die preußischen Festungen Ende des 18. Jahrhunderts.

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Ich habe auch eine eigene Dokumentation über den
Ersten Weltkrieg erstellt. Meiner Ansicht nach
ist diese wichtig, um Inhalte der Homepage geschichtlich
entsprechend und richtig einzuordnen.

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