Historische Bilder
von Verdun


Verdun gehört zu den
Schreckensschauplätzen
des Ersten Weltkriegs.

Die Schlachtfelder lagen vor der Stadt.

Das Leben in der Stadt war aber geprägt
von den grausamen Ereignissen vor
den Stadttoren.

Festungen rund um Verdun.



Verdun - Impressionen von der Jahrhundertwende

Die französische Stadt Verdun wird häufig als Welthauptstadt des Friedens bezeichnet. Das ist große Symbolik. Denn Anfang des letzten Jahrhunderts tobte hier während des Ersten Weltkriegs eine der blutigsten und schrecklichsten Schlachten. Dies hat die Menschen in Verdun und die Stadt selbst gezeichnet. Jeder, der sich irgendwie und etwas für Geschichte interessiert, weiß um die Geschichte dieses Schreckensortes. Doch nur wenige wissen etwas von der Stadt und den Sehenswürdigkeiten dort.

Verdun ist 260 Kilometer von Paris entfernt und 80 Kilometer von Metz. Dieser Fleck Erde wird erstmals im Jahr 843 in Dokumenten erwähnt. Im Mittelalter erlebte Verdun eine erste Blütezeit, denn die Stadt lang an Frankreichs Fernhandelsstraßen, was der Bevölkerung großen Reichtum brachte.

Im Jahr 1552 erfolgte der Ausbau der Stadt zu einer Festung. Die frühen Anlagen wurden dann im 17. Jahrhundert „verfeinert“. Nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1879/71 widmete sich General Séré de Rivières der Stadt, da sie Teil des neuen Festungsgürtels werden sollte, den Frankreich seinerzeit zum Schutz vor den Deutschen errichtete. Damals entstanden auch rund um die Stadt die Festungen, die im Verlauf des Ersten Weltkriegs traurige Berühmtheit erlangten.

Obwohl die Deutschen im Jahr 1916 alles versuchten, die für die Franzosen symbolträchtige Stadt einzunehmen, gelang es ihnen nicht. Sie beschossen sie und zerstörten große Teile der Innenstadt. Aber sie konnten Sie nicht einnehmen, weil sie auf den Hügeln östlich von Verdun kein Durchkommen fanden.



Quelle der historischen Bilder:
Alte Post- und Ansichtskarten aus den
Jahren 1900 bis 1916.