US-Atomraketenlager
Area One


In der Moderne macht der
Bau einer Festung keinen Sinn, weil sich
die Kriegsführung und Waffentechnik
grundlegend geändert hat.

Atombunker
sind heute die
"modernen Festungen".

Sie dienen zum Schutz von Regierungen oder
beherbergen Kommandostrukturen des Militärs.



US-Atomraketenlager Area One

Heute können sich nur wenige Menschen vorstellen, dass Europa viele Jahre lang stetig am Rande eines neuen Weltkrieges stand. Diese Epoche ging als die Zeit des Kalten Krieges in die Geschichtsbücher ein. Letztlich war es ein globaler Konflikt zwischen den Westmächten unter der Führung der USA und dem Ostmächten unter der Führung der Sowjetunion.

Während weltweit in etlichen Ländern sogenannte „Stellvertreterkriege“ geführt wurden, konnte man sich dieses im dicht besiedelten Europa nicht leisten. Dafür rüsteten beide Seiten auf und bedrohten die jeweils andere Seite mit der Möglichkeit eines Atomschlags. Und jeder träumte dabei von einem Erstschlag. Abgehalten wurde man allerdings von der Chance, die atomare Reaktion des Gegners selbst nicht zu überstehen. Schauergeschichten? Nein. Wahrheit. Realität. So war das früher. In der damaligen DDR standen die Russen. Sie stationierten dort eine hoch gerüstete Elitearmee. Und in der BRD (als Westdeutschland) machten sich die Amerikaner breit.


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Just in dieser Zeit entstand das Atomwaffenlager Area One. Heute ist es ein eindrucksvolles und verlassenes Überbleibsel des damaligen Wahnsinns, der in Europa herrschte. Area One entstand bereits in den 50-Jahren des letzten Jahrhunderts und wurde in den Folgejahren nach und nach ausgebaut. Die Anlage wurde wegen seiner besonderen Bedeutung zu einem festungsähnlichen Stützpunkt erweitert – mit mehrfacher Umzäunung, Kampfständen, verschiedenartigen Sensoren deren Signale in einer Zentrale überwacht wurden.

Der Innenbereich der Anlage war bewuchsfrei, damit die Soldaten im Fall des Falles ein freies Schussfeld haben. Die im Gelände verteilten Bunker waren mit dem „Weapon Acces Delay System“ (kurz WADS) gesichert. Die massiven Stahlgitterkäfige waren Bestandteil des Systems und dienten zur Abwehr von auf den Eingang abgefeuerten Raketen. Die dahinter liegenden Türen der Bunker konnten nur mit speziellen Hilfsmitteln geöffnet werden. Wäre das Eindringlingen gelungen, hätten sie anschließend vor einem Vorhang aus Stacheldraht gestanden, der das Innere des Bunkers (also die Atomwaffen) zusätzlich schützte.


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Wissenswert.

Selbstverständlich gibt es auch bei Youtube eine Vielzahl an Dokus über die Regierungsbunker, die während des Kalten Krieges in Deutschland errichtet wurden. Diesen Film halte ich für sehens- und wissenswert.

    • LINK: FILM

Verstehen kann man das sicher alles nur, wenn man sich etwas mit dem Kalten Krieg befasst. Also habe ich Dir eine interessante Doku bei Youtube herausgesucht. Ich kann sie Dir nur empfehlen.

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