Festung Lichtenau

Eine eindrucksvolle Festungsanlage,
die im 17. Jahrhundert entstand.
Die Ursprünge reichen aber bereits
in das 13. Jahrhundert zurück.

Festung Lichtenau


Die Festung Lichtenau ist schon ein ziemlich eindrucksvoller Ort. Die Wehranlage, die man heute besuchen kann, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Es ist quasi ein Neubau. Denn die ursprüngliche Festung – sie stammte sogar aus dem 13. Jahrhundert – wurde damals komplett zerstört. Kurz nach der Fertigstellung hatte Lichtenau gleich zwei schwere Bewährungsproben. Zuerst gab es den Angriff und die Belagerung des kaiserlichen Feldherren Tilly. Das war ein Graf, der während des Dreißigjährigen Krieges als oberster Heeresführer sowohl der Katholischen Liga als auch ab 1630 der kaiserlichen Armee diente. Nur wenige Jahre später dann, erfolgte der Angriff des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV. der damals seine Macht- und Gebietsansprüche in den süddeutschen Raum trug. Beide Auseinandersetzungen überstand die Burg recht unbeschadet.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die gesamte Region in das Königreich Bayern eingegliedert und die Festung fortan als Gefängnis genutzt. Ab 1927 war hier sogar eine Erziehungsanstalt untergebracht. Heute wird der gesamte Gebäudekomplex, der in den 1970er und 1980er Jahren saniert wurde, als Außenstelle des Staatsarchivs von Nürnberg genutzt.


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