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Eine fotografische Dokumentation
ausgewählter Festungen des
19. und 20. Jahrhunderts.

Festungen | Urban Exploring | Fotografie



Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen,
Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen
zu wollen. Nur Blut soll immer mit Blut abgewaschen werden.

Bertha von Suttner
Friedennobelpreisträgerin
1843-1914

Festungen im 19. und 20. Jahrhundert

Kriege früherer Zeiten sind mit heutigen Konflikten nicht zu vergleichen Über Jahrhunderte hinweg schickten Offiziere ihre Soldaten in offener Feldschlacht frontal gegeneinander. Selbst im Ersten Weltkrieg war das meist die Strategie ... sie kostete Millionen Soldaten das Leben.

Festungen hingegen errichtete man, wenn es galt, strategisch wichtige Orte zu schützen. Im 19. Jahrhundert verstanden Architekten darunter massive und kompakte Bauten mit starkem Mauerwerk. Festungen sollten eigene Truppen vor dem Beschuss feindlicher Artillerie schützen und gleichzeitig den eigenen Soldaten den Einsatz der eigenen Festungsartillerie ermöglichen.

Ende des 19. Jahrhunderts änderten sich jedoch die Konzepte zum Bau wehrhafter Festungen grundlegend. Sie gingen "unter Tage" und die eigenen Geschütze wurden auch nicht mehr unter freiem Himmel platziert, sondern man verbarg sie unter massiven Panzerkuppeln. Notwendig wurde dies, weil Martin von Wahrendorff seit 1840 neue Geschütztypen entwickelte. Seine Geschütze hatten eine höhere Schussrate und konnten über größere Distanz mit verbesserter Treffergenauigkeit sogar moderne Explosivgeschosse gen Feind schicken. Plötzlich waren Mensch und Material in herkömmlichen Festungen nirgends mehr sicher. => Wissenswertes zum Thema.

Festungen


BELGIESCHE FESTUNGEN
rund um Antwerpen - Lüttich - Namur

1 Location | Karten | Serie im Aufbau


Festungen waren im 19. Jahrhundert ein probates Mittel zur Landesverteidigung - das war in Belgien nicht anders. Da die belgische Armee nicht über die Schlagkraft des Militärs anderer Länder verfügte, konzentrierten man sich auf den Schutz ihrer drei Metropolen: Antwerpen, Lüttich und Namur. Diese Städte wurden jeweils mit einem Festungsring umgeben, der einfallende, feindliche Truppen aufhalten sollte.

DEUTSCHE FESTUNGEN
rund um Metz, Thionville und Straßburg

28 Festungen | Karten | Chroniken


Nach dem Krieg 1870/71 annektierte das Deutsche Kaiserreich die französischen Regionen Elsass und Lothringen. Man begann unmittelbar nach der Übernahme mit dem militärischen Ausbau der drei wichtigsten Städte (und Verkehrskontenpunkte): Metz, Thionville und Straßburg. Der lothringischen Stadt Metz kam dabei eine besondere Bedeutung zu. Sie wurde mit zwei Festungsringen gesichert, weil im Fall eines erneuten Krieges von dort Truppenbewegungen organisiert werden sollten.

DEUTSCHE FESTUNGEN
im heutigen Deutschland

5 Festungen | Serie im Aufbau


Deutschland gilt als das Land der Burgen und Schlösser. Und es gibt imposante Festungsanlagen aus mehreren Jahrhunderten, die gut erhalten sind und einen guten Einblick in die Geschichte des Wehrbaus in Deutschland geben. Ich beginne gerade erst, diese Serie aufzubauen. Derzeit konnte ich erst wenige Festungen besuchen ... nach und nach werden weitere Anlagen folgen. Dabei handelt es sich häufig um Museen. Leider gibt es in Deutschland sehr wenige Festungen, die in einem solch ursprünglichen Zustand sind wie rund um Metz.

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FRANZÖSISCHE FESTUNGEN
rund um Verdun, Toul sowie die Barrière de Fer

19 Festungen | Karten


Frankreich setzte schon seit Jahrhunderten auf Festungen zur Landesverteidigung. Der Baumeister Sébastien Vauban schuf unter Ludwig XIV. etliche Festungen, die über Jahrhunderte hinweg als architektonische Vorbilder dienten. Im 19. und 20. Jahrhundert investierten die Franzosen abermals in verschiedene Festungsanlagen, die die westliche Landesgrenze zu Deutschland schützen sollten. Dabei kam der Barrière de Fer (19. Jahrh.) eine ganz besondere besondere Bedeutung zu.

ITALIENISCHE FESTUNGEN
in Norditalien und der Toskana

1 Location | Serie im Aufbau


Die Italiener hatten von jeher einen gewissen Vorteil, dass die Alpen im Norden einen gewissen Schutz vor einfallenden Truppen boten. Dennoch errichteten Sie in Norditalien etliche Festungen, mit denen sie die Pässe sichern konnten. Obendrein mussten Sie über Jahrhunderte ertragen, dass weite Teile Tirols oder des Tessins zu Österreich-Ungarn gehörten, die dort wiederum ihre Landesansprüche mit modernen Festungsanlagen sicherten.

BUNKER und FESTUNGEN bis 1945
Siegfried-Linie und Maginot-Linie

21 Festungen | Karten | Chroniken


Eigentlich hätten die Militärs es besser wissen müssen, dass angesichts moderner Waffentechnik der 1930er-Jahre Festungen recht nutzlos sind. Dennoch errichtete beispielsweise Frankreich die Maginot-Linie und fühlte sich dadurch vor dem Erzfeind Deutschland ausreichend geschützt. Die Geschichte zeigte, dass es anders kam. Denn im Zweiten Weltkrieg wurde Frankreich regelrecht überrannt. Viele Festungen der Maginot-Linie griffen nie in Kampfhandlungen ein. Sie waren eigentlich nutzlos.

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