Weitere Bunkersysteme

Rupnik-Linie

Slowakei: Die Rupnik-Linie war eine Linie von Festungsanlagen und ausgebauten Stellungen, die Jugoslawien entlang seiner östlichen und westlichen Grenze errichtete. Der Bau der Verteidigungslinie war eine Sicherheitsmaßnahme gegenüber Italien und später dem Deutschen Reich.

Tschechoslowakischer Wall

Tschechien: Der Tschechoslowakische Wall war ein Festungssystem der Tschechoslowakei entlang der Grenzen zum Deutschen Reich, zu Österreich, Polen und Ungarn, wobei weitere Linien im Landesinnern verliefen. Er galt als eines der besten Festungsbausysteme des 20. Jahrhunderts, wurde jedoch nicht vollständig fertiggestellt und konnte seinen ursprünglichen Zweck nie erfüllen.

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Festungen und Bunkersysteme anderer Nationen im Zweiten Weltkrieg


Großbritannien
  • Die Coquet Stop Line war eine britische Verteidigungslinie - beginnend nahe der Stadt Amble, entlang des Flusses Coquet. Sie sollte im Fall einer Landung Schutz bieten.

  • General Headquarters Linie zum Schutz Londons und der mittelenglischen Industriegebiete.

  • Die Maunsell Sea Forts sind eine Gruppe künstlicher Plattformen und befestigter Türme, die vor der englischen Ostküste im flachen Gewässer der Flussmündungen der Themse und an der Westküste in der Mersey-Mündung errichtet wurden.

  • Die Taunton Stop Line war eine britische Verteidigungslinie im Südwesten England. Ihr Ziel war, im Fall einer deutschen Invasion einen schnellen Vormarsch deutscher Panzerverbände zu stoppen.

  • Tyne Stop Line - dieses Bunkersystem verläuft in Redetal in in Northumberland und von dort bis Newcastle. Ziel war, im Fall einer Landung deutscher Truppen einen mögl. Vormarsch zu stoppen, nachdem dieser an der 30 Kilometer nördlich gelegenen Coquet Stop Line abgebremst worden wäre.

Sowjetunion
  • Die Küstenbatterie Maxim Gorki I war Teil der Verteidigung der Krim-Stadt Sewastopol. Sie wurde zwischen 1914 und 1934 auf einem schmalen Höhenrücken etwa fünf Kilometer nördlich des Hafens von Sewastopol erbaut.

  • Stalin-Linie: Sie wurde ab 1929 entlang der Grenze zu Polen errichtet und wurde ab 1939 durch die Molotow-Linie errichtet. Zu Beginn des Russlandfeldzuges der Wehrmacht waren beide Verteidigungslinie nur bedingt einsatzbereit.

  • Der Bau der Molotow-Linie begann ab 1939 im besetzten Polen und Litauen. Sie folgte dem im geheimen Zusatzprotokoll zwischen Hitler und Stalin vereinbarten Grenzverlauf im Osten.

  • Die Sura-Linie bestand aus Bunkern, Feldbefestigungen und Panzerabwehrgräben und wurde im Herbst 1941 angelegt, um nach einem möglichen Fall Moskaus eine Verteidigungslinie westlich der Wolga zu halten. Das Stellungssystem erstreckt sich über eine Länge von 45 Kilometern.

Schweiz
  • Das Infanteriewerk Im Fang war eine Verteidigungsstellung der Schweiz. Es befindet sich beim Weiler Im Fang in der Schweizer Gemeinde Jaun.

  • Die Festung Heldsberg ist ein Artilleriefort, welches im Zweiten Weltkrieg und im anschließenden Kalten Krieg in Betrieb war.

  • Die Festungslinie Lona war eine Sperrstelle der Schweizer Armee mit Panzerabwehr und Artilleriefelswerken im Bezirk Riviera und Tal Riviera im Kanton Tessin. Sie umfasst 100 Befestigungsobjekte.

  • Die Limmatlinie war ein Verteidigungswall zur Sicherung des Schweizerischen Mittellandes gegen ein Einfall von Norden.

Weitere Nationen
  • Belgien: Dyle-Linie - das war die belgische Hauptverteidigungslinie gegen eine mögliche deutsche Panzer-Invasion durch das belgische Zentrum in der Anfangsphase des Zweiten Weltkriegs.

  • Finnland: Die Mannerheim-Linie war im Winterkrieg 1939/40 (Überfall der Sowjetunion auf Finnland) eine Verteidigungslinie zwischen dem Ladogasee und dem Finnischen Meerbusen quer über die Karelische Landenge.

  • Griechenland: Die Metaxas-Linie schützte die griechisch-bulgarischen Grenze. Sie trägt ihren Namen nach Ioannis Metaxas, der 1936 - 1941 Griechenland als Diktator regierte. Im Verlauf des deutschen Angriffs auf Griechenland, der am 6. April 1941 begann, gelang es den Deutschen, die Metaxas-Linie zu durchbrechen und weitere an der Linie verschanzte Truppen zur Kapitulation zu zwingen.

  • Polen: Die Festungszone in Ostoberschlesien umfasste Bunker und Befestigungsanlagen in Oberschlesiens. Die Anlagen wurden nach 1920 errichtet und zogen sich über eine Länge von 60 Kilometern vom Dorf Przeczyce im Norden bis nach Wyry im Süden

  • Ungarn: Die Árpád-Linie war eine Festungslinie, die zwischen 1941 und 1944 in den nordöstlichen und östlichen Karpaten an der Grenze des Königreichs Ungarn errichtet wurde. Ziel war, Siebenbürgen, das Szeklerland und die Karpato-Ukraine vor einem mögl. russischen Angriff zu schützen. Dieser Linie vorgelagert lagen die Linien Hunyad-Linie und Prinz-Eugen-Linie.

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