Moselstellung -
deutsche Festungen in Frankreich:

Infanteriestellung Froidmont

Festung Metz.

Die Infanteriestellung Froidmont
war ein vorgezogener Posten,
von dem man auch tief in
das "benachbarte Frankreich"
hineinschauen konnte.

Französischer Name:
Fort Froidmont



Stellung Froidmont mit eindruckvolle Architektur

Da streunt man durch den Wald und weiß gar nicht, dass weiß gar nicht, dass man just auf geschichtsträchtigen Boden wandelt: Ein kleiner, bewaldeter Hügel in der Nähe des Örtchens Bouxières-sous-Froidmont. Von hier aus hat meinen einen herrlichen Überblick über das umliegende Land – Felder und kleine Wäldchen soweit das Auge reicht, ein wundervoller Fernblick. Der Fleck liegt circa auf halber Strecke zwischen Metz und Nancy. Genau der richtige Ort, um die Stellung Froidmont zu errichten.

Diesen besonderen Ausblick wusste auch schon das deutsche Militär zu schätzen. Denn Bouxières-sous-Froidmont lag zwischen 1871 und 1918 nahe der Grenze zwischen dem verfeindeten Reichsland Lothringen (also dem Deutschen Reich) und Frankreich. Genaugenommen verlief in der Nähe des Hügels die Grenze, so dass die deutschen Truppen von der Kuppe aus einen guten Überblick über die Aktivitäten „auf der anderen Seite“ hatten. Die französischen Truppen konnten weit und breit nicht unbemerkt die Grenze überschreiten, ohne dass man sie von hier aus gesehen hätte. Kurze Zeit später wären sie dann in die Reichweite der Geschütze der Feste Wagner gekommen, die die Südflanke der Festung Metz sicherte.


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