Burg Honberg

Die langgestreckte Festung Honberg im Landkreis Tuttlingen
entstand in den Jahren um 1460. Sie wurde vom
Grafen Eberhard V. von Württemberg errichtet.

Burg Honberg

Die Burg Honberg ist heute nur noch eine Ruine einer einstigen Gipfelburg. Eine Ruine, aber sehenswert. Sie befindet sich oberhalb des Donautals in der Nähe der Stadt Tuttlingen auf dem gleichnamigen Honberg mit einer Höhe von 739 Metern über NN. Burg Honberg diente den Fürstenhäusern in Württemberg lange Zeit als Landesfestung. Errichtet auf dem Gipfel des Berges war ihr strategischer Vorteil die Unerreichbarkeit. Angreife hätten beim Sturm auf die Burg die steil ansteigenden Bergflanken nutzen müssen, was mit enormen Verlusten verbunden gewesen wäre. Lange Zeit ließ die Militärtechnik auch keinen Beschuss des Inneren der Burg zu, weil die damaligen Geschütze nicht über die dazu notwendige Reichweite verfügten.

Die Geschichte der Burg reicht bis in das Jahr 1460 zurück. Sie wurde von Graf Eberhard V. errichtet und 1645 im Dreißigjährigen Krieg bis auf die Grundmauern zerstört. Danach diente die Wehranlage als Steinbruch. Anfangs zum Bau der Schwäbischen Hüttenwerke Ludwigstal. Später dann – zu Beginn des 19. Jahrhunderts – benötigte man Baumaterial zum Wiederaufbau der Stadt, die durch einen Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die heute weithin sichtbaren Türme der Festungen entstanden erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts durch die Aktivitäten eines Fördervereins, der sich um den Wiederaufbau bemühte. Sie entsprechen allerdings nicht der ursprünglichen Form.


Festung in Deutschland - Burg Honberg

Die Ruine der Burg Honberg mit den beiden im 19. Jahrhundert errichteten Türmen.

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