Burg
Ronneburg

Mittelalterliche Burg
aus dem 13. Jahrhundert in Deutschland.

Mittelalterliche Festung: Ronneburg

Die mittelalterliche Burg Ronneburg bei Altwiedermus in Hessen gilt wegen ihrer Lage als Höhenburg. Sie wurde erstmals im Jahre 1231 urkundlich erwähnt. Tatsächlich dürfte die staufische Wehranlage jedoch älter sein. Sie wurde möglicherweise schon durch Gerlach I. von Büdingen im ersten Viertel des 12. Jahrhunderts errichtet. Genau können das die Historiker nicht sagen. Der frühere Name Roneburg leitet sich vom althochdeutschen Wort "Rone" ab. Das bedeutet "umgefallener Baum" und wird häufig als weiteres Indiz dafür gewertet, dass die Burg früheren Ursprungs ist.

Ihre größte Bedeutung genoss die Ronneburg allerdings erst als Residenz der Nebenlinie Ysenburg-Büdingen-Ronneburg im 16. Jahrhunderts. Die Festungsanlage weist deswegen auch eine bedeutsame Architektur der Renaissance auf. Bei einem Brand wurden 1611 große Teile der Burg zerstört. Und einige Jahre später fiel die Ronneburg im Dreißigjährigen Krieg einer Plünderung durch kroatische Reitergruppen zum Opfer. Einige Jahre später ließen sich dort protestantische Exilanten nieder. Sie wurde für einige Zeit zum Zufluchtsort für religiös Verfolgte und sogenannte "Unbehauste". Damit waren Juden und Zigeuner gemeint.

Im Juni 2004 verkaufte Wolfgang Ernst Fürst von Ysenburg-Büdingen die Ronneburg an Joachim Benedikt Freiherr von Herman auf Wain, einen Vetter von Leonille Fürstin von Ysenburg-Büdingen (geb. Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg).



Impressionen von einem Rundgang durch die Ronneburg

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