Festungen der Österreichisch-Ungarische Monarchie
zu Beginn des 20. Jahrhunderts:

Sperre Lavarone-Folgaria:

Werk Sebastiano

Das Werk Sebastiano war Teil der
Sperre Lavarone-Folgaria
südöstlich von Trient in Südtirol.

Italienische Namen:
Forte Dosso Cherle

Erbaut:
1909 - 1913

Werk Sebastiano - Sperrgruppe Lavarone-Folgaria

Zerschossenes Werk Sebastiano, Werk Cherle von K.u.k. Kriegspressequartier, Lichtbildstelle - Wien - Österreichische Nationalbibliothek - Austrian National Library, Austria - Public Domain.

https://www.europeana.eu/de/item/9200291/
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Das Werk Sebastiano (italienisch Forte Dosso Cherle) ist eines der sieben österreich-ungarischen Panzerfestungen der Werkgruppe Lavarone-Folgaria, die kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs fertiggestellt wurde. Aufgabe der Festung war es, die damalige Reichsgrenze gegen einen Durchbruch italienischer Truppen über die etwas südlich gelegene Hochebene der Sieben Gemeinden zu sichern. Sebastiano bildete dabei mit den benachbarten Werken Sommo und Gschwent einen Verbund.

Im Wesentlichen besteht die Festung aus zwei Kasematten: Zuerst wäre hier der Kasernenblock zu nennen, in dem die Soldaten untergebracht waren und sich verschiedene Depots für Lebensmittel, Kraftstoffe und Munition befanden. Der Kasernenblock wurde gesichert durch gepanzerte Maschinengewehrkuppeln. Einen Steinwurf davon entfernt befindet sich der sogenannte Batterieblock mit seinen vier gepanzerten 10-cm-Turmhaubitzen und weiteren, ebenfalls gepanzerten MG-Kuppeln. Beides wurde gesichert durch einen Graben mit entsprechenden Grabenstreichen.

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