Französische Festungen im 19. und 20. Jahrhundert

Festung Épinal:

Fort de Bois l'Abbé

Dieses Fort gehört zum
Festungsgürtel rund um Épinal.
Es wird auch Fort Poniatowski genannt.

Sie ist zugleich auch Teil der
Barrière de Fer.

Erbaut: 1884-1885 durch
General Séré de Rivières

Fort de Bois l'Abbé

Das Fort de Bois l’Abbé ist Teil des Festungsrings rund um die Stadt Épinal. Es wurde von General Séré de Rivières errichtet und ist eine der vielen Festungen der Barrière de Fer – einer Festungskette, die Frankreich gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtete. Bois l’Abbé bildet zusammen mit den nahe gelegenen Festungen d'Uxegney und Grande-Haye eine Festungsgruppe, der eine besondere Bedeutung zukam. Die Barrière de Fer war eine durchgehende Festungslinie, die von Verdun, über Toul, Épinal und Belfort reichte. All diese Städte und die Räume zwischen ihnen wurden von Festungen geschützt. Nur zwischen Toul und Épinal ließ Séré de Rivières eine Lücke. Er bezeichnete sie als Trouée de Charmes. Sein Kalkül: Im Fall eines Angriffes würden sich hier deutsche Truppen bündeln, weil die die zuvor genannten Festungsstädte umgehen wollen. Die französische Armee wiederum hätte hier die deutschen Streitkräfte auf engem Raum in Kampfhandlungen verwickeln können, um sie aufzureiben. Dem Fort de Bois l’Abbé kam dabei zusammen mit den bereits genannten Schwesterforts eine besondere Bedeutung zu. Sie deckten die südliche Grenze der Trouée de Charmes.

Bois de l’Abbé ist zugleich ein gutes Beispiel für die Art und Weise wie General Séré de Rivières seine Festungen errichtete. Es entstand in den Jahren 1884 und 1885. Wegen der sprunghaften Entwicklung der Artillerietechnik wurde es 1911 modernisiert und weiter ausgebaut.


Impressionen vom Fort de Bois l'Abbé

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