Fort de l'Eperon

Eine französische Festung der
Barrière de Fer bzw. des Système Séré de Rivières.
Das ist ein Festungsgürtel. der die Städte
Verdun, Toul, Épinal und Belfort sichert.

Fort de l'Eperon wird auch als
Fort de Frouard oder Batterie Annexe
bezeichnet.

Errichtet: 1879 -1883

Fort de l’Eperon - Festung rund um Toul


Das kleine Fort de l’Eperon ist Teil der Barrière de Fer und liegt auf einem Hügel, von dem man die drei Ortschaften Froudard, Bouxières-au-Dames und Champigneulles überblicken kann. Im Tal gibt es obendrein eine wichtige Eisenbahnlinie und nicht zuletzt die Mosel, die die Städte kreuzt. Alles wichtige Landmarken, die im Fall eines erneuten Krieges mit den Deutschen zu schützen galt. Angesichts dieser Bedeutung, errichtete das französische Militär gegen Ende des 19. Jahrhunderts quasi nur einen Steinwurf vom Fort de l’Eperon auch das Fort Frouard, welches allerdings im Moment nicht zu besichtigen sein soll (… ich habe es bisher jedoch auch noch nicht probiert).

Das Fort de l’Eperon ist eine typische Befestigungsanlage der Barrière de Fer – von den Franzosen auch Ligne Rivières. Namensgeber war General Séré de Rivières, der von 1815 bis 1895 lebte und wirkte und Frankreich ein einzigartiges Verteidigungssystem hinterließ. Die Hauptbewaffnung des Fort de l’Eperon ist ein mächtiger und schwenkbarer 155 Millimeter-Panzerturm, den ich auf einem der nachfolgenden Bilder darstelle. Dieses Stahlmonster hat eine beeindruckende Dimension und seine Technologie war seinerzeit absolut auf der Höhe moderner Entwicklungen. Ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, sich einmal den Panzerturm mit seiner mächtigen Hebevorrichtung anzusehen.

Der Bau des Fort de l’Eperon begann im Jahr 1889, nur wenige Jahre nach dem für die Franzosen verlorengegangenen Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Anfangs konnte die Anlage gerade einmal 8 Offiziere, 13 Unteroffiziere und weitere 180 Soldaten (für die Arbeit) unterbringen. Aber in den Jahren ab 1893 erfolgt ein weiterer Ausbau und eine Verstärkung der Struktur. Der Grund: Zwischenzeitlich hat sich die Artillerietechnik rasant weiterentwickelt. Es gab neue Spreng- bzw. Brisanzgranaten, gegen die das Fort keinen ausreichenden Schutz bieten konnte.. Teilweise trug man die gesamten Hügel, unter denen sich die ursprünglichen Steinbauten befanden, wieder ab, um die Decken durch Stahlbeton zu ersetzen. .


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Wissenswert.

Ich gab mir Mühe und versuchte die Geschichte des Festungsbaus mit wenigen Worten zusammenzufassen. Dabei konzentriere ich mich auf die preußischen Festungen Ende des 19. Jahrhunderts.

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Wenn Du die konkrete Lage der einzelnen Festungen rund um Metz erfahren möchtest, lade Dir die KMZ für Google Earth herunter. Ich rate Dir aber zu äußerster Vorsicht bei Besuchen.

Ich habe auch eine eigene Dokumentation über den
Ersten Weltkrieg erstellt. Meiner Ansicht nach
ist diese wichtig, um Inhalte der Homepage geschichtlich
entsprechend und richtig einzuordnen.

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