Festungsbau -
Blick in die Geschichte:

Wissenswertes über
preußische und deutsche Festungen
vom 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert



Im Verlauf der letzten Jahrhunderte prägen verschiedene preußische Könige oder deutsche Kaiser den Festungsbau in Deutschland. Dabei schrieben sie Festungsgeschichte. Dieser Abschnitt versucht einen Überblick über wichtige Entwicklungen zu geben, obwohl das Thema komplex ist und ich kein Historiker bin.


Friedrich II. (1712-1786), Kaiser Wilhelm I. (1797-1888), Kaiser Wilhelm II. (1859-1941)
Eine kleine Auswahl der Preußischen Könige und deutsche Kaiser, die den Festungsbau prägten.



Blick in die Geschichte: Festungsbau im Königreich Preußen und später im Deutschen Kaiserreich

Denkt man heute an Preußen, kommt einem sicher schnell der "Alte Fritz" in den Sinn: Friedrich II - auch Friedrich der Große genannt - lebte zwischen 1712-1786, war König von Preußen und Markgraf von Brandenburg. Während seiner Regentschaft führte er das damals noch kleine und unbedeutende Preußen durch etliche Kriege. Preußen entwickelte sich zu einer der fünf entscheidenden Mächte in Europe (Frankreich, Großbritannien, Österreich, Russland und eben auch Preußen).

Die preußische Kultur, die politischen Errungenschaften, die die preußischen Könige im 18. und 19. Jahrhundert vorantrieben, als auch der preußische Militarismus prägten Deutschland bis ins 20. Jahrhundert hinein. Infolge der Reichsgründung am 18. Januar 1871 im Schloss von Versaille wurde Deutschland zum Nationalstaat geeint.

Das Deutsche Kaiserreich unter Wilhelm I. war ein von Preußen dominierter Obrigkeitsstaat. Bis 1890 spielte Reichskanzler Otto von Bismarck in der Innen- und Außenpolitik eine prägende Rolle. Diese wurde anschließend von Kaiser Wilhelm II. übernommen. Viele Historiker sagen, dass seine Außenpolitik Europe 1914 in den Ersten Weltkrieg führte.

Natürlich konnte Preußen als auch das 1871 gegründete Deutsche Kaiserreich seinen Macht- und seine territorialen Ansprüche nur behaupten, wenn man über eine schlagkräftige Armee, Waffen auf dem modernsten Stand (der damaligen Zeit) und über ein Netz strategisch gut positionierter Festungen zum Schutz der eigenen Staatsgrenze verfügte. Letztere verschob sich im Verlauf der Zeit immer wieder. Also änderten sich die Prioritäten. Welches Städte es zu schützen und militärisch auszubauen galt, wandelte sich also?

Konstant blieb jedoch eins: Frankreich und Russland wurden als ernste Widersacher angesehen - zuletzt insbesondere Frankreich. Also galt es, die strategisch relevanten Städte entlang dieser Grenzen ganz besonders auszubauen. Zuletzt - und damit meine ich die die Jahre zwischen der Reichsgründung und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs - lag der Fokus ganz klar auf die deutsch-französische Grenze, also auf die militärische Sicherung der von Frankreich 1871 annektierten Regionen Elsass-Lothringen.

Weitere Informationen:
Blick in die Geschichte - Kaiserreich + Erster Weltkrieg.





Wissenswertes über preußische und deutsche Festungen seit dem 18. Jahrhundert:

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