Marineküstenbatterie
Longrues-sur-Mer



Diejenigen, die den Frieden lieben,
müssen lernen, sich ebenso effektiv zu
organisieren wie diejenigen, die Krieg lieben.

Martin Luther King Jr.
1929-1968





Marineküstenbatterie bei Longrues-sur-Mer

Die Marineküstenbatterie von Longues-sur-Mer (Code: WN 48) wurde circa 450 Meter von der Küste entfernt errichtet. Sie wurde im September 1943 für die Kriegsmarine gebaut und ist typisch für die deutschen Küstenbatterien. Sie umfasst vier Kasematten vom Typ Regelbau M272 mit zwei Meter dicken Stahlbetonwänden bzw. -decken.

Am Morgen des 6. Juni 1944, um 5.30 Uhr, eröffnete im Rahmen der Operation Overlord der britische Kreuzer HMS Ajax das Dauerfeuer auf diese Küstenbatterie. Der angerichtete Schaden war aber überschaubar. Gegen 6.00 Uhr wiederum eröffnete die Batterie selbst das Feuer auf die HMS Bulolo - einem alliierten Kommandoschiff. Daraufhin intensivierte die HNS Ajax zusammen mit einem zweiten Kreuzer, der HMS Argonaut, den Beschuss der Batterie. Gegen 8.45 Uhr bekamen zwei der vier Küstenbatterien einen direkten Treffer, welche sie außer Gefecht setzen. Insgesamt gingen 179 Geschosse auf dem Gelände rund um die Batterien nieder.

Die deutschen Soldaten nutzen eine Feuerpause und reparierten die verbliebenen Batterien, um dann ihrerseits das Feuer auf den nahe liegenden Stand Omaha Beach zu eröffnen. Bevor sie ihre Kampfhandlungen wegen erneutem Beschuss einstellen mussten, konnten sie auf die anstürmenden Soldaten am Strand 115 Geschütze abfeuern.

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