Festungsbau im 20. Jahrhundert:

Festungen des Ostwalls:
Panther-Stellung

Die Panther-Stellung wiederum, auf die der Name „Ostwall“ eigentlich
zurückzuführen ist, entstand 1943. Sie verlief entlang der Ostfront und sollte
den Heeresgruppen als Auffangstellung dienen.

Panther-Stellung

Die Panther-Stellung war eine im Jahr 1943 auf direkten Führerbefehl errichtete Verteidigungslinie im Kampf gegen die vorrückende Rote Armee. Sie sollte entlang der gesamten Ostfront verlaufen, konnte aber wegen der kurzen Zeit nicht richtig ausgebaut werden. Deswegen bestand sie zumeist aus einfachen Feldbefestigungen. Im Sommer 1944 durchbrach die Rote Armee die Panther-Stellung. Die Panther-Linie (so wird die Verteidigungsfront häufig auch bezeichnet) reichte von Narva am Finnischen Meerbusen im Norden bis Melitopool im Süden - die Stadt liegt nahe dem Asowschen Meer, einem Nebenmeer des Schwarzen Meeres. Der größte Teil der Verteidigungslinie erstreckte sich entlang des Flusses Dnjepr - einem 2.200 Kilometer langer Strom, der durch Russland, Weißrussland und die Uraine fließt und nach der Wolga und der Donau der drittlängste Fluss in Europa ist.

In gewisser Weise wollte man mit der Panther-Stellung an die Erfolge der Hindenburg-Linie an der Westfront des Ersten Weltkriegs anknüpfen. Seinerzeit errichte man eine Begradigung der Front, so dass zu ihrer Verteidigung weniger Soldaten eingesetzt werden mussten. Die Verluste an der damaligen Westfront waren so hoch, dass dieser Schritt dringend geboten war. Ähnlich beurteilte man 1943 auch die Lage an der Ostfront in der UdSSR.

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