Panzersperren des Westwalls:
Drachenzähne im Almet

Westwall - Siegfried-Linie
Bunker der deutschen Verteidigungslinie,
die zwischen 1938 und 1940 entstand und
über eine Länge von 630 Kilometern die
Westgrenze Hitler-Deutschlands sichern sollte.

Höckerlinie des Westwalls bei Saarbrücken

Der Westwall verlief an der westlichen Grenze des Deutschen Reichs. Von den Alliierten wurde er meist Siegfried-Linie genannt. Er bestand aus mehr als 18.000 Bunkern, Stolen und zahllosen Gräben bzw. Panzersperren. Diese Höckerlinie, die im Volksmund häufig auch als Drachenzähne genannt werden, ist ein wichtiger Bestandteil des Westwalls. Dabei handelt es sich um höcker- bzw. zahnförmigen Panzersperren aus Stahlbeton. Sie mussten vor Ort gefertigt werden, weil sie wegen ihres Gewichts nicht von Lastwagen transportiert werden konnten. Meist stehen mehrere Höcker auf einem gemeinsamen Fundament. Mit diesen Panzersperren wollte man gegnerische Panzerverbände am schnellen Vordringen hindern. Man hoffte, dass sich Angreife auf die Stellen konzentrierten, wo ein leichteres Durchkommen war. Selbst konnte man just hier die Panzerabwehr konzentrieren. Um gleichzeitig drohende Infanterieangriffe oder Sprengtrupps aufzuhalten, wurden viele Höckerlinien häufig von Bunkern flankiert und/oder mit Stacheldraht geschützt.

(c) Helmut Lauer | Zweibrücken | Der Westwall | 1979

Panzersperre des Westwalls: Schematische Darstellung | Weitere Informationen: Die Zeitschrift "Waffen-Arsenal" hat sich vor etlichen Jahren in einer Sonderausgabe mit dem Thema Panzersperren befasst. Die Ausgabe ist als pdf oder Download im Internet verfügbar und sehr informativ. Folge dem Link.



Drachenzähne im Almet

Diese Drachenzähne fand ich im Almet. Das ist ein Naherholungsgebiet in Saarbrücken - nahe der deutsch-französischen Grenze.
Sie schlummern in einem kleinen Wäldchen abseits des Weges.


Westwall

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