Fort Hermann - Festung Österreich-Ungarns während des Ersten Weltkriegs

Das Fort Hermann befindet sich zusammen mit der Flitscher Klause (heute Festung Kluže) in der Nähe der slowenischen Gemeine Bovec - konkret nordöstlich davon an einer Straße, die Cave del Predil mit dem österreichischen Kärnten verbindet. Es liegt im Dreiländereck Italien, Österreich und Slowenien.

Einst gehörte die Region zur K.u.k.-Monarchie Österreich-Ungarn und spielte im Verlauf des Ersten Weltkriegs eine wichtige Rolle. Beide Festungsanlagen im Verbund verhinderten damals den Durchbruch italienischer Truppen aus dem Isonzotal über das Koritnicatal in Richtung des Predilpasses und somit nach Kärnten.

Das Fort Hermann wurde von Österreich-Ungarn zwischen 1897 und 1900 in Sichtweite der Flitscher Klause auf einem Felshang des Rombongebirges errichtet. Im Vergleich zur Klause war das Fort deutlich moderner. Beide hatten die Aufgabe, das umliegende Bovecbecken mittels schwerer Artillerie zu beherrschen. Jedoch: Gleich zu Beginn der Kämpfe an der Isonzofront im Mai 1915 hatte die italienische Artillerie das Fort Hermann und die Flitscher Klause unter schweres Feuer genommen und später dann das Fort fast zerstört.

Üblicherweise bezeichneten die Österreicher solch moderne Festungen als "Werk". Zu Ehren des Hauptmanns Johann Hermann von Hermannsdorf, der sich Anfang des 19. Jahrhunderts in den napoleonischen Kämpfen an gleicher Stelle hervortat und hier verstarb, wich man hier von der gewohnten Namensgebung ab.

Grenzverlauf - Österreich-Ungarn / Italien bis 1918

Grenzverlauf Österreich-Ungarn / Italien
bis 1918

Festung im Rayon Kärnten

KMZ

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Fort Hensel (A)

Fort Hensel (B)

Werk Raibler See

Batterie Predil

Depot Predil

Fort Hermann

Flitscher Klause

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