Fort Hensel - Festung Österreich-Ungarns während des Ersten Weltkriegs

Fort Hensel war eine im Ersten Weltkrieg wichtige österreichsch-ungarische Festungsanlage, deren Ursprünge ins beginnende 19. Jahrhundert zurückreichen. Es wurde auf dem Tschalawai genannten Bergrücken errichtet und besteht eigentlich aus zwei Festungsanlagen – nämlich etwas höher gelegene das Fort Hensel „A“ (es wurde zwischen 1881 und 1884 errichtet) und das Fort Hensel „B“ (welches man zwischen 1881 und 1990 baute).

Ganz in der Nähe befindet sich auch eine Gedenkstätte zu Ehren des österreichischen Ingenieur-Hauptmanns Friedrich Hensel. Er ist 1809 während der napoleonischen Kämpfe gefallen und war Namensgeber der Festung(en). In Gedenken an ihn wurde die Festung auch nicht als „Werk“ bezeichnet, was seinerzeit in Österreich-Ungarn eigentlich üblich war.

Beide Festungen befinden sich nahe der italienischen Ortschaft Malborgeth im Kanaltal, weshalb sie auch häufig als „Sperre Malborgeth“ bezeichnet werden. Sie hatten die Aufgabe, das Tal und die darin verlaufende Straße von Pontafel nach Tarvis und Villach in Kärnten zu sperren.


Weitere Informationen:

- Fort Hensel – Homepage Itinerari della Grande Guerra.
- Hauptmann Friedrich Hensel – Wikipedia.

Grenzverlauf - Österreich-Ungarn / Italien bis 1918

Grenzverlauf Österreich-Ungarn / Italien
bis 1918

Festung im Rayon Kärnten

KMZ

Interne Link

Fort Hensel (A)

Fort Hensel (B)

Werk Raibler See

Batterie Predil

Depot Predil

Fort Hermann

Flitscher Klause

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