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Festungen in
Deutschland, Frankreich
und dem restlichen Europa

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen,
Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen
zu wollen. Nur Blut soll immer mit Blut abgewaschen werden.

Bertha von Suttner
Friedennobelpreisträgerin
1843-1914

Festungen in Deutschland, Frankreich und dem restlichen Europa

Kriege früherer Zeiten sind mit heutigen Konflikten nicht zu vergleichen Über Jahrhunderte hinweg schickten Offiziere ihre Soldaten in offener Feldschlacht frontal gegeneinander. Selbst im Ersten Weltkrieg war das meist die Strategie ... sie kostete Millionen Soldaten das Leben.

Festungen in Deutschland, Frankreich und den übrigen Ländern Europas hingegen errichtete man, wenn es galt, strategisch wichtige Orte zu schützen. Im 19. Jahrhundert verstanden Architekten darunter massive und kompakte Bauten mit starkem Mauerwerk. Festungen sollten eigene Truppen vor dem Beschuss feindlicher Artillerie schützen und gleichzeitig den eigenen Soldaten den Einsatz der eigenen Festungsartillerie ermöglichen.

Ende des 19. Jahrhunderts änderten sich die Konzepte zum Bau moderner Festungen grundlegend. Sie gingen "unter Tage" und die Geschütze wurden auch nicht mehr unter freiem Himmel platziert, sondern man verbarg sie unter massiven Panzerkuppeln. Notwendig wurde dies, weil Martin von Wahrendorff seit 1840 neue Geschütztypen entwickelte. Seine Geschütze hatten eine höhere Schussrate und konnten über größere Distanz mit verbesserter Treffergenauigkeit sogar moderne Explosivgeschosse gen Feind schicken. Plötzlich waren Mensch und Material in herkömmlichen Festungen nirgends mehr sicher.

Festungen



Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen,

die sich nicht kennen – auf Befehl von Menschen,
die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.

George Bernard Shaw
1856-1950

TOP-22: Festungen - meine persönlichen Favoriten

In den letzten Jahren besuchte ich etliche Festungen - vornehmlich in Deutschland und Frankreich. Viele von ihnen waren wahre Highlights, besonders dann, wenn Sie schon seit Jahren schlummerten und dadurch in ihrem ursprünglichen Zustand zu erkunden waren. Natürlich sind solche Exkursionen nicht ungefährlich. Deswegen rate ich jedem Interessierten dringend zu großer Vorsicht und einer angemessenen Vorbereitung. Die fünfzehn eindrucksvollsten Festungen, die ich bisher besuchte zeige ich dir hier. Wenn Du jedoch einen Überblick über alle Festungen erhalten möchtest, die ich auf www.festungen.info vorstelle, folge einfach dem Link.


Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg,
bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind,
besonders die, die nicht hinmüssen.

Erich Maria Remarque
1898-1970

(Kurz-) Geschichte des Festungsbaus - von der altpreußischen Befestigungsmanier zur deutschen Panzerfestung

Bis ins 20. Jahrhundert hinein waren Festungen ein probates Mittel zur Landesverteidigung. Man investierte enorme Summen in ihren Bau, Erhalt und die stetige Modernisierung. Da sich im Verlauf der Zeit die Waffentechnik permanent änderte, passten die Kriegsherren permanent Taktik für den Angriff oder die Verteidigung von Festungen. In gewisser Weise war es ein ständiger Wettlauf mit den Möglichkeiten. Während sich die Grundsätze des Festungsbaus über Jahrhunderte hinweg nur langsam veränderten, gab es im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert eine wahre Revolution. Getrieben von der sich rasant entwickelnden Artillerie waren die Festungsbauingenieure quasi Getriebene dieser Neuerungen. Das Ergebnis: Innerhalb nur eines Jahrhunderts wurden mehrere Festungsbaumanieren entwickelt und wieder verworfen. Erst Ende des 19. Jahrhundert verstetigte sich diese Entwicklung wieder. Die modernen Festungen des 20. Jahrhunderts (Westwall, Atlantikwall und Maginot-Linie) waren letztlich nur eine Fortführung der entwickelten Konzepte.



Der Krieg hat einen langen Arm.
Noch lange, nachdem er vorbei ist,
holt er sich seine Opfer.

Martin Kessel
1901-1990

Deutsche Panzerfestungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Das war ein Schock für die Festungsbauingenieure: Bereits 1840 entwickelte der Schwede Martin von Wahrendorff den Hinterlader und kurz darauf Geschütze mit gezogenem Lauf, was der Artillerie auf den Schlachtfeldern zu einem Bedeutungssprung verhalf. Das hatte natürlich auch Einfluss auf den Festungsbau, erschütterte ihn aber nicht. Dann - 1880 - kamen Brisanzgranaten auf den Markt - Sprenggeschosse, die mit TNT und ähnlich explosivem Material gefüllt waren, und eine enorme Zerstörungskraft hatten. Eine Wucht, der bisherige Festungen - selbst wenn sie kurz zuvor errichtet wurden - nichts entgegenzusetzen hatten. Alle Festungsbauingenieure in Europa suchten händeringend nach einer Lösung. Die Deutschen entwickelte als Antwort auf diese Bedrohung die moderne Panzerfestung.



Krieg kennt keine Sieger.
Jeder militärische Triumph erweist
sich in Wahrheit als Niederlage aller Beteiligten.

Carl von Clausewitz
1780-1831

Blick in die Geschichte: Die Schrecken des Ersten Weltkriegs 1914 - 1918

Ein Blick in die Geschichte erklärt viele Dinge:

- Warum hat das Deutsche Kaiserreich ab 1871 mit größten Anstrengungen etliche Festungen in Elsass-Lothringen errichtet?
- Warum hielten die Franzosen mit einem neune Festungsgürtel, der von Verdun bis Belfort reichte dagegen?
- Und was hat das alles mit dem Ersten Weltkrieg zu tun?

Fragen über Fragen, die ich versuchen werde, mit wenigen Worten zu klären. Ich habe daher eine kurze Dokumentation über den Deutsche-Französischen Krieg 1870/71 erstellt. Die Ereignisse dieses Krieges waren prägend für die Folgejahre und erklären die enormen Anstrengungen, die das Deutsche Kaiserreich unternahm, um das Reichsland Elsass-Lothringen zu schützen. Es folgt eine kurze Dokumentation über den Ersten Weltkrieg inklusive dem chronologischen Verlauf aller Ereignisse der Jahre 1914 bis 1918. Meiner Ansicht nach ist es wichtig, auf dieses Kapitel der Geschichte einzugehen. Letztlich bereiteten die Anstrengungen der Franzosen und des deutschen Kaiserreichs zur Errichtung neuer und moderner Festungen dieses Massaker vor.

Die Klammer zwischen den beiden zuvor genannten Kriegen war die Kaiserzeit in Deutschland von 1871 bis 1918. Ich frage mich also, wie wohl diese Zeit war und was damals geschah. Ich kann mir heute nicht vorstellen, vorbehaltlos einen Monarchen zuzujubeln, der nicht einmal vom Volk gewählt wurde. Und von dem man letztlich weiß, dass sein Machtanspruch so viele Menschenleben kostete. Also habe ich auch eine kleine Dokumentation über die Kaiserzeit erstellt - ich konzentriere mich dabei auf eine kurze Darstellung der geschichtlichen Ereignisse.

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