Österreich-Ungarische Festungen im damaligen Rayon Kärnten

Festungen von Österreich-Ungarn: Festungsrayon Kärnten

Quelle: Österreichs Volksbuch vom Weltkrieg, GM d.R. Hugo Schäfer, Verlag GM d.R. Franz Schubert, Wien, 1934

Quelle: Österreichs Volksbuch vom Weltkrieg, GM d.R. Hugo Schäfer, Verlag GM d.R. Franz Schubert, Wien, 1934

Zuerst einmal: Im österreichischen Militärjargon bezeichnete man mit einem Rayon einzelne Bezirke des Abwehrriegels nahe der italienisch-österreichischen Grenze. Letztlich handelt es sich um einen Verteidigungsabschnitt. Der guten Vollständigkeit halber: Der Festungsrayon wiederum meint auch den Bereich rund um eine Festung, wo es militärische Beschränkungen hinsichtlich ziviler Bauwerke oder der Bepflanzung gibt.

Das Einflussgebiet der K.u.k.-Monarchie Österreich-Ungarns war Anfang des 20. Jahrhunderts deutlich größer als das heutige Österreich. Im Südwesten reichte es bis ins heutige Italien hinein (Südtirol), umfasste das heutige Slowenien und Kroatien. Die Truppen Österreich-Ungarns standen am Mittelmeer in Split (Kroatien) wie auch in Triest (Italien). Folge bitte dem Link. Er führt Dich zu einer Karte bei Wikipedia, die Österreich-Ungarn vor und nach dem Ersten Weltkrieg zeigt.

Vor diesem Hintergrund ist es heute etwas verwirrend, wenn man von der Kärntener Front spricht, weil sich die Festungen gar nicht im heutigen Kärnten (also Österreich), sondern südlicher in Italien befinden bzw. nahe der italienisch-slowenischen Grenze (jedoch in Slowenien).

Insgesamt handelt es sich um sechs Festungsanlagen, die wichtige Gebirgsstraßen und Passe sichern – wichtige Nachschubwege, die während des Alpenkriegs 1915-1918 beispielsweise zur Versorgung der Isonzofronten eine besondere Rolle spielten.

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