Deutsche Festungen in Elsass-Lothringen
zwischen 1871 und 1918

Festung Metz:

Steinbruch-Stellung

Metz gehörte zwischen 1871 und 1918 zum deutschen Kaiserreich. In dieser Zeit wurde die Stadt vom Kaiserreich zu einer der am besten befestigten Städte in Europa ausgebaut.

Erbaut: 1912-1916
Lage: 49°10'41.69"N 6° 4'2.81"E

Französischer Name:
Point d'appui des Carrières d'Amanvillers

Steinbruch-Stellung

Die Steinbruch-Stellung (frz. Point d'appui des Carrières d'Amanvillers) unterscheidet sich von allen bisherigen Stellungen, die ich rund um Metz besuchte erheblich. Wenn ich das Wesen der Anlage nur mit einem Wort zusammenfassen müsste, würde ich die Stellung als Fuchsbau bezeichnen. Denn überall verteilt befinden sich kleinere Bunker, die Soldaten fassen können. Das Gelände dazwischen ist unübersichtlich ... man kann fast nicht um die nächste Ecke schauen. Die Bauherren dieser Stellung nutzten hervorragend die Gegebenheiten, die dieser Steinbruch ganz in der Nähe des kleinen Örtchens Amanvillers bot. Sie durchzogen das Gelände mit Laufgräben, Schützengräben, kleinen Bunkern für Mannschaften und Drahthindernissen. Darüber hinaus gibt es etliche Beobachtungsstände.

Aufgabe der Steinbruch-Stellung, die sich ungefähr zwei Kilometer westlich von der Feste Lothringen befindet und zusammen mit der Wolfsberg- und Horimant-Stellung agieren sollte, war es, den Zugang zur "Lothringen" zu sichern. Denn sie galt als nicht optimal platziert und hätte bei direktem Angriff leicht Schaden nehmen können.


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